Der Zug des Monats Februar 2006
Citybahn Köln - Gummersbach Epoche V
Die Citybahn (CB) war eine neue Zuggattung der Deutschen Bundesbahn im Nahverkehr, um Nebenstrecken, die von einer Stilllegung bedroht waren, attraktiver werden zu lassen. Dabei wurden die veralteten Silberlinge modernisiert und neu gestaltet. Darüber hinaus wurde der Fahrplantakt verdichtet, um das Fahrgastangebot zu steigern. Zu den neuen Attraktivitäten gehörte auch ein Citybahn-Café zur Einrichtung eines der umlackierten Wagen, kenntlich gemacht durch ein überdimensional auflackiertes Weinglas auf der Seitenwand des Wagens.
Die Strecke Köln–Overath–Dieringhausen hatte durch die zunehmende Automobilisierung mit Fahrgastverlusten zu kämpfen. Anfang der 1980er Jahre galt die Strecke als stilllegungsgefährdet. Da man trotzdem Fahrgastpotential sah, wurde die Strecke 1984 zu einer Teststecke des Citybahn-Betriebsversuchs: Einige Silberling-Garnituren wurden modernisiert und zusammen mit entsprechend lackierten Lokomotiven der DB Baureihe 218 als Wendezüge im Taktverkehr eingesetzt. Das Ergebnis war eine sprunghafte Steigerung der Fahrgastzahlen.
Die Deutsche Bahn unterhält in ihren Regionalbahnnetz Haltestellen für die Citybahn unter anderem in Engelskirchen, Ründeroth, Dieringhausen, Gummersbach und Marienheide.
Quelle: Wikipedia und www.uni-protokolle.de/, hier: Oberbergischer Kreis
Die Zuggarnitur wurde bereitgestellt von Jürgen Lenzen, MEF Wuppertal
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