Modelleisenbahn Freunde Wuppertal

Chronik | Bilder | Termine | Anfahrplan | Links | Impressum
Neubau 1 | Neubau 2 | Neubau 3 | Neubau 4 | Neubau 5

Zug des Monat

Juli 2009

Rückblick
 2005

 2006

Die neue Anlage der
Modelleisenbahn Freunde Wuppertal


Anlagenparameter

Thema der Anlage:

Ausgewählte Bahn(hofs-)anlagen in und um Wuppertal zwischen 1955 und 1975 im Maßstab 1:87.

Aus räumlichen und anderen Gründen soll sich dem Vorbild nur angenähert werden. Ein exakter Nachbau eines Wuppertaler Stadtteils ist nicht beabsichtigt. – Im Vordergrund stehen die Gleisanlagen und Bahnbauten des Personenbahnhofs und des Bahnbetriebswerkes Wuppertal-Vohwinkel, der Haltepunkte Lüntenbeck und Zoologischer Garten und des Bahnhofs Wuppertal-Cronenberg.

Landschaft:

Mittelgebirgslandschaft, wie im bergischen Raum üblich, mit mehr und weniger besiedelten, waldreichen oder eher ländlichen Abschnitten.

Strecken:

Der Bahnhof Vohwinkel wird von der viergleisigen, elektrifizierten Bergisch-Märkischen Strecke mit Orts- und Ferngleisen durchzogen. Von hier zweigt die zweigleisige, nicht elektrifizierte Strecke (beim Vorbild in Richtung Essen) ab, die im Modell in eine eingleisige Nebenbahn mündet und im Bahnhof Cronenberg endet. Die zweigleisige, nicht elektrifizierte, „Rheinische Strecke“ berührt Vohwinkel nur am Rande und ist über einen Abzweig nahe des Haltepunktes Lüntenbeck mit dem Bahnhof Vohwinkel verbunden.

Anlagenform:

Rundumanlage mit Anlagenzunge und angesetzter ehemaliger Heimanlage.

Anlagenabmessungen:

Anlagenraum: ca. 11 x 17 Meter
Anlagenmaße im Anlagenraum: ca. 9 x 15 Meter
Anlagenoberfläche: ca. 72 m2
Niedrigste Gleishöhe (im Schattenbahnhof Nr. 2): ca. 55 cm
Höchste Gleishöhe: ca. 170 cm
Niedrigster Landschaftspunkt: ca. 105 cm
Höchster Landschaftspunkt: ca. 195 cm

Gleisanlage im Endausbau:

Gesamtlänge aller Gleise: ca. 800 Meter
Anzahl der Weichen: ca. 300
Anzahl der Signale / Blockabschnitte: ca. 200
Gleismaterial: Tillig Elite

Schattenbahnhöfe:

Nr. 1 „Hagen“ (in Betrieb)
14 Abstellgleise à 6 Meter Nutzlänge, unterteilt in jeweils 3 Blockabschnitte.
5 kurze Abstellgleise für z.B. Triebwagen oder einzelne Lokomotiven.
Zusammen 33 verbaute Weichen. Seit März 2011 in Betrieb. 

Nr. 2 „Schwelm“ (in Betrieb)
14 Abstellgleise à 4 Meter Nutzlänge, unterteilt in jeweils 2 Blockabschnitte.
Zusammen 24 Weichen. Seit September 2009 in Betrieb.

Nr. 3 „Wichlinghausen“ (wartet auf Weiterbau)
Gleiche Größe wie „Schwelm“. Im Holzbau fertig. 

Werkstattbahnhof

Zur Überwindung der Höhenunterschiede zwischen den Schattenbahnhöfen und dem sichtbaren Teil der Anlage benutzen die Züge „schiefe Ebenen“. Dies erspart den Einbau von Gleiswendeln. Auf diesem Weg passieren alle Züge den Werkstattbahnhof „Steinbeck“. Hier fädeln sich die 6 Gleise (je 2 für jeden Schattenbahnhof) auf 12 Gleise auf. Nur in „Steinbeck“ erfolgt das Ein- oder Aussetzen von Lokomotiven, Wagen oder kompletten Zuggarnituren. Dies ist durch die zusätzlichen Gleise ohne Unterbrechung des laufenden Betriebes bequem durch freien Zugang möglich. Ein Eingriff in die unter der Anlage befindlichen Schattenbahnhöfe ist daher - außer in Notfällen - nicht erforderlich.

Verlegetechnik

Auf den Holz-Grundflächen erfolgt erst der Einbau von „Resorb“. Dieses für die Geräuschdämmung bestimmte gummiähnliche Material wird durch punktuellen Auftrag eines dauerelastischem Klebers befestigt. Auf das „Resorb“ erfolgt der Einbau aller (!) Gleise und Weichen ebenfalls mittels Verklebung.
Das Bestreben der Flexgleise, sich im Bogen wieder in die Ausgangsform zurückzubilden, wird durch Vorbiegen der aus dem Schwellenband herausgelösten Schienen mittels einer selbst gebauten Gleisbiegemaschine verhindert.

Schienensystem:

Internationales Zweileiter-Zweischienen-System, kompatibel für Norm- und RP25 – Radsätze.

Anlagen- und Fahrzeugsteuerung:

Digital, nach dem internationalen DCC-Standard, zentral gesteuert durch PC, zusätzliche Handsteuerung durch mobile Handregler (Walk-Around-Control).

Fahrzeugmaterial:

Vorrangig sollen zur Anlagengestaltung passende Zuggarnituren der Epochen 3 und 4 nach Vorbildern der Deutschen Bundesbahn eingesetzt werden.

Realisierung:

Ein solches Projekt ist für einen Verein sehr ehrgeizig und in finanzieller, personeller und zeitlicher Abwicklung mit rein kommerziellen Ausstellungsanlagen nicht vergleichbar. Insofern wird die Vollendung des Anlagenbaus einige Jahre in Anspruch nehmen.

Die Baufortschritte können anhand der Bilderserien betrachtet, oder aber mittels des ab Juni 2010 eingeführten Bautagebuches verfolgt werden.

 

 

      nach oben

            zum Hauptmenü